250 Jahre USA: Pomp, Prunk und Sorge
Vor einem Vierteljahrtausend erklärten die Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit. Der Historiker Manfred Berg blickt auf 250 Jahre USA zurück und erklärt im Podcast, warum er um die älteste Demokratie besorgt ist.

Es hat den Ruf, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. Die Vereinigten Staaten feiern ihr 250-jähriges Bestehen und damit auch die Tatsache, als älteste moderne Demokratie der Welt viel Gutes gebracht zu haben. Doch seit Donald Trump in den USA die Präsidentschaft übernommen hat, leidet das gute Image der USA. Der 47. Präsident schlägt neue Töne an.
Ein Podcast über die Vergangenheit und Zukunft der USA
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Das Image der USA oszillierte immer zwischen Verdammung und kritikloser Bewunderung.
Historiker Manfred Berg
Die USA wollen nicht länger Schutzmacht Europas sein, zeigen Großmachtfantasien, verhängen Zölle und hebeln damit alte Ordnungen aus den Angeln. Anlass für den Rest der Welt, sich Gedanken über Grundsätzliches zu machen.
In diesem Podcast geht es um die Geschichte der Demokratie, die Unterschiede zwischen den USA und Europa und die neue nationalistische Politik, die sich in einem nie dagewesenen Triumphalismus zur Schau stellt. Rund um die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum ist allerhand Pomp und zur Schaustellung militärischer Macht geplant.
Steuert das Land auf eine Phase der Autokratie zu und ist „Make America Great Again“ ein Vorbote dieser Entwicklung? Oder ist all das nur Schall und Rauch?
Über Manfred Berg
Manfred Berg ist Historiker, hat an den Universitäten von Berlin und Heidelberg Amerikanistik unterrichtet, er war am Deutschen Historischen Institut in Washington und ist heute Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Eben erschienen ist das Buch Amerikas Demokratie. Eine kurze Geschichte von der Unabhängigkeit bis Donald Trump im Verlag Klett-Cotta.

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