5 Jahre Pragmaticus
5 Jahre Pragmaticus als Anlass, zurückzublicken auf die Idee, die hinter dem Pragmaticus steht, die schönsten und die preisgekrönten Cover, die kleinen Fehler und schließlich ein Pragmaticus-typisch sachliches Resümee: Ihr Lieblingsmedium in Zahlen.

In vielen Fragen ist sich der Mainstream einig und übersieht dabei, dass Wahrheit nichts Endgültiges ist und immer wieder hinterfragt werden muss. Als Der Pragmaticus vor fünf Jahren erstmals erschienen ist, war für seine Initiatoren klar: Widerspruch stellt keine Störung dar, sondern eine Voraussetzung für neue Erkenntnisse.
Ungewöhnliche Ansichten und vom gängigen Weltbild abweichende Analysen sind erwünscht, solange die Annahmen fundiert und die Schlussfolgerungen gut argumentiert sind. Somit versteht sich Der Pragmaticus als Antithese zum moralischen Zeigefinger, zu Klischees und Lagerdenken; als Lieferant von Fakten, auf deren Basis sich Leser ihre eigene Meinung bilden können und nicht als Erziehungsanstalt.
Experten im O-Ton
Eine Idee ist schnell geboren, doch lässt sie sich auch umsetzen? Wir waren von Beginn an überzeugt, dass Experten selbst ihre Erkenntnisse zu Papier bringen sollen. Nur so wird garantiert, dass Fachleute ihre Argumentationskette geradeheraus darlegen können.
Würden uns Top-Experten ihr Vertrauen schenken? Sie taten und tun es. Bis heute waren 601 Meister ihres Fachs bereit, ihre Erkenntnisse im Pragmaticus aufzuschreiben. Ein herzliches Dankeschön dafür! Dass diese neuartige Form des Journalismus auch ankommt, zeigen Abo-, Kiosk- und Zugriffszahlen. Leser schätzen Information aus erster Hand abseits von Clickbaits, Verkürzung und Alarmismus.
Was uns ebenfalls freut: Der Pragmaticus wirkt. Viele Denkanstöße dieses Magazins sind von Medien und Politik aufgegriffen worden. Beispielhaft sei die vor zwei Jahren erschienene Ausgabe mit dem Titel „Eine Hausordnung für Österreich“ erwähnt, in der Werte und Regeln für ein Zusammenleben aller in diesem Land lebenden Menschen definiert wurden.
Anleitung für einen Neustart
Außerdem: Über Energiewende und Klimaschutz – regelmäßige Themen dieses Hefts – wird heute mit deutlich mehr Köpfchen und weniger Ideologie gesprochen als noch vor wenigen Jahren. Zumindest meistens. Auch andere ideologisch aufgeladene Trends wie Cancel Culture und Gendern haben an Fahrt verloren. Doch viele Mythen und Klischees halten sich hartnäckig. Und liefern uns Stoff, für viele weitere Pragmaticus-Ausgaben.
5 Jahre Pragmaticus in Zahlen
In den vergangenen fünf Jahren haben hunderte Experten für den Pragmaticus geschrieben. Sie waren im Fernsehen zu sehen, zu Gast in unserem Podcaststudio und lieferten Stoff für zahlreiche Erklärvideos, interaktive Grafiken und unsere monatliche Zahlenspielerei. Auch wir machten uns auf den Weg und besuchten unsere Experten auf Forschungsreisen. Hier 5 Jahre Pragmaticus in Zahlen:

Gebürend gefereiert
Mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien feierte Der Pragmaticus am Donnerstag, den 10. September, sein fünfjähriges Bestehen im Vienna Ballhaus. Gemeinsam mit über 120 geladenen Gästen blickten Herausgeber Prinz Michael von und zu Liechtenstein und Geschäftsführer Jürgen Moosleithner auf fünf Jahre zurück, in denen Der Pragmaticus aktuelle Themen aufgegriffen, kontroverse Debatten angestoßen und neue Perspektiven eröffnet hat.
Das Jubiläum bot nicht nur Anlass, die Bedeutung eines faktenbasierten und unabhängigen Diskurses zu betonen, sondern auch all jenen zu danken, die das Medium seit seiner Gründung begleiten: den Expertinnen und Experten, Leserinnen und Lesern sowie den zahlreichen Wegbegleitern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Einige Eindrücke vom Fest:



















