Autoindustrie: Was Europa von China lernen muss

Die Branche ist unter Druck, das liegt an der deutlich gesunkenen Nachfrage und der rasanten Entwicklung der Konkurrenz aus China – ein Podcast mit Autoexpertin Beatrix Keim.

Fahrzeuge von Liuzhou Wuling kommen im Juli 2026 aus der Produktionsstraße. Das Bild illustriert einen Artikel über die Autoindustrie.
Made in China: Fahrzeuge von Liuzhou Wuling kommen im Juli 2026 aus der Produktionsstraße. © Getty Images

Die europäische Autoindustrie steckt in der Krise: schwache Absatzzahlen, Überkapazitäten, Stellenabbau und Rückstände bei Software und Batterien. Doch für Beatrix Keim, Direktorin am deutschen Center Automotive Research, ist die Lage zwar ernst, die Aussichten aber sind durchwegs positiv.

Im Gespräch erklärt sie, warum sie die aktuellen Schlagzeilen über Massenentlassungen für Panikmache hält, was europäische Hersteller von China lernen können und weshalb nicht nur Tempo, sondern auch Qualität und Sicherheit über die Zukunft entscheiden. Ihr Befund: Europa hat die strategische Industriepolitik Chinas zu lange unterschätzt – und muss jetzt schneller, klüger und entschlossener handeln, ohne seine eigenen Stärken preiszugeben. Außerdem erklärt sie, warum sie es nicht notwendig hat, mit einem Konzernboss in den Lift zu steigen.

Ein Podcast über die Zukunft der Autoindustrie

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Die Chinesen spielen Poker mit uns, aber sie zeigen uns die Karten.

Beatrix Keim, Direktorin des deutschen Automotive Research Center
Porträt von Beatrix Keim
Beatrix Keim © Andreas Leitner

Über Beatrix Keim

Beatrix Keim ist Direktorin des CAR Center Automotive Research in Duisburg und seit 2025 Inhaberin einer Beratung für die Bereiche Automotive in China. Davor war sie in unterschiedlichen Positionen bei Automobilherstellern, Beratungen und Dienstleistern im Management tätig. Sie hat in China, Deutschland und Großbritannien gearbeitet und lebt heute in der Nähe von Aschaffenburg.

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