So gelingt Bürokratieabbau wirklich

Die Bürokratie zählt zu den größten Kostenfaktoren des Standorts. Trotz regelmäßiger Ankündigungen wächst der Verwaltungsaufwand weiter. Welche Reformen tatsächlich Entlastung bringen und warum bisherige Maßnahmen oft scheitern.

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Jedes Jahr entfallen in Österreich rund 320 Millionen Arbeitsstunden allein auf Dokumentations- und Meldepflichten. Laut Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica verursachen Regulierung und Auflagen hierzulande jährliche Kosten von rund 20 Milliarden Euro. Das entspricht knapp vier Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Diese Mittel fehlen an anderer Stelle – etwa für Innovationen, höhere Löhne, Investitionen in Maschinen, Pflege, Bildung oder die Entwicklung besserer Produkte und Dienstleistungen.

Bürokratie wächst

Der britische Historiker Cyril Northcote Parkinson beschrieb bereits 1955 ein bis heute berühmtes Prinzip: Verwaltungen wachsen unabhängig von ihrer tatsächlichen Aufgabe. Beamte schaffen zusätzliche Stellen, Abteilungen produzieren neue Regeln und jede neue Vorschrift erzeugt weiteren Aufwand. Das Ergebnis ist das sogenannte Parkinsonsche Gesetz: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ Aber wie lässt sich die zunehmende Regulierungsdichte tatsächlich wirksam begrenzen?

Wie immer liefert Auf den Punkt gebracht die wichtigsten Fakten zum Thema.

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Neustart für Österreich

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