TikTok und Co: 9 Erziehungs-Tipps für Eltern
Tipps und Tricks unserer Experten, die Eltern bei ihrer Erziehung beachten können, um Kinder sicher durch die digitale Welt zu führen.

Das Smartphone ist für Kinder oft das Tor in eine Welt, die den Eltern verschlossen ist. Aber das muss nicht so sein – und es sollte auch nicht so sein. Die folgenden Erziehungs-Tipps, wie Eltern mit dem Social-Media-Konsum ihrer Kinder umgehen sollten, stammen unter anderem von Angelina Voggenreiter, Gründerin von „Mein Kind im Netz“ und dem Radikalisierungsexperten Nicolas Stockhammer.
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1. Medienkompetenz aufbauen
Eltern müssen verstehen, wie zum Beispiel TikTok und sein Algorithmus funktionieren, um Risiken erkennen zu können.
2. Gefahren thematisieren
Über Cybergrooming, Challenges, Essstörungen und Ähnliches sprechen, bevor Kinder damit konfrontiert werden.
3. Gemeinsam Regeln festlegen
Klare Nutzungszeiten und digitale Pausen verhindern exzessives Scrollen mit all seinen negativen Begleiterscheinungen.
4. Selbst ausprobieren
Verständnis allein reicht nicht: Um mit ihren Kindern auf Augenhöhe über TikTok und dessen Gefahren zu sprechen, sollten Eltern die Plattformen kennen.
5. Vertrauen statt Kontrolle
Kinder brauchen das Gefühl, sich an die Eltern wenden zu können, wenn sie verstörende
Inhalte sehen – ohne Angst vor Strafen.
6. Alternativen anbieten
Offline-Aktivitäten, kreative Hobbys und reale Freundschaften stärken das Selbstwertgefühl außerhalb des Netzes.
7. Kritisches Denken fördern
Kinder sollen unter Anleitung der Eltern lernen, zwischen Fakten, Meinung und Manipulation zu unterscheiden.
8. Keine Fotos oder Daten der Kinder posten
Auch wenn Kinderfotos viele Likes bekommen: Öffentlich geteilte Inhalte können missbraucht und manipuliert werden – jetzt auch mittels KI.
9. Selbsterziehung
Erziehung ist auch Selbsterziehung: Wer selber ständig am Handy hängt, kann von seinen Kindern nicht ein anderes Verhalten erwarten.

