TikTok und Co: 9 Erziehungs-Tipps für Eltern

Tipps und Tricks unserer Experten, die Eltern bei ihrer Erziehung beachten können, um Kinder sicher durch die digitale Welt zu führen. 

Symbolbild Erziehung: Eltern und ein Kind, im Hintergrund ein Schatten, der ein Messer fallen lässt
Kinder über die Gefahren im Internet aufzuklären ist ein wichtiger Baustein, um sie zu schützen. © Roland Vorlaufer

Das Smartphone ist für Kinder oft das Tor in eine Welt, die den Eltern verschlossen ist. Aber das muss nicht so sein – und es sollte auch nicht so sein. Die folgenden Erziehungs-Tipps, wie Eltern mit dem Social-Media-Konsum ihrer Kinder umgehen sollten, stammen unter anderem von Angelina Voggenreiter, Gründerin von „Mein Kind im Netz“ und dem Radikalisierungsexperten Nicolas Stockhammer.


1. Medienkompetenz aufbauen

Eltern müssen verstehen, wie zum Beispiel TikTok und sein Algorithmus funktionieren, um Risiken erkennen zu können.

2. Gefahren thematisieren

Über Cybergrooming, Challenges, Essstörungen und Ähnliches sprechen, bevor Kinder damit konfrontiert werden.

3. Gemeinsam Regeln festlegen

Klare Nutzungszeiten und digitale Pausen verhindern exzessives Scrollen mit all seinen negativen Begleiterscheinungen.

4. Selbst ausprobieren

Verständnis allein reicht nicht: Um mit ihren Kindern auf Augenhöhe über TikTok und dessen Gefahren zu sprechen, sollten Eltern die Plattformen kennen.

5. Vertrauen statt Kontrolle

Kinder brauchen das Gefühl, sich an die Eltern wenden zu können, wenn sie verstörende
Inhalte sehen – ohne Angst vor Strafen.

6. Alternativen anbieten

Offline-Aktivitäten, kreative Hobbys und reale Freundschaften stärken das Selbstwertgefühl außerhalb des Netzes.

7. Kritisches Denken fördern

Kinder sollen unter Anleitung der Eltern lernen, zwischen Fakten, Meinung und Manipulation zu unterscheiden.

8. Keine Fotos oder Daten der Kinder posten

Auch wenn Kinderfotos viele Likes bekommen: Öffentlich geteilte Inhalte können missbraucht und manipuliert werden – jetzt auch mittels KI.

9. Selbsterziehung

Erziehung ist auch Selbsterziehung: Wer selber ständig am Handy hängt, kann von seinen Kindern nicht ein anderes Verhalten erwarten.

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