Zwischenbilanz aus den USA

In den USA stehen die Midterms an. Die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook über MAGA, Trump und die Frage, wie sehr die US-Innenpolitik die gesamte Welt bestimmt.

Donald Trump auf der Trauerfeier für den verstorbenen republikanischen Senator Lindsey Graham aus South Carolina. Das Bild illustriert einen Artikel über die Midterms und Zwischenbilant in den USA.
Die Midterm-Wahlen im November sind ein innenpoitischer Gradmesser für Donald Trump und seine Politik, sie bestimmen aber auch die Außenpolitik der USA und damit auch Europa. © Getty Images

Die Wahlen zur Halbzeit einer US-Präsidentschaft sind ein Gradmesser für die Popularität einer Regierung und ihrer Arbeit. Die Bilanz von Donald Trump sieht laut Umfragen gerade nicht so gut aus. Die Lebenshaltungskosten für die US-Bürger sind gestiegen, vor allem Treibstoff ist teuer. Das hat mit dem Krieg im Iran zu tun, den die USA begonnen haben und für dessen Beendigung sie keine Strategie haben. Dabei hatte Donald Trump im Wahlkampf versprochen, keine neuen Kriege fern der USA führen zu wollen.

Und ganz allgemein befindet sich auch die amerikanische Demokratie im Umbau, sagt die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, und gibt einen Einblick, was sich alles in den vergangenen zwei Jahren in den Institutionen der Vereinigten Staaten getan hat.

In diesem Podcast geht es aber auch um die Frage, inwiefern die amerikanische Innenpolitik auf den Rest der Welt wirkt, und wie die Europäische Union sich aufstellen könnte, um Kontakte in die USA auf ganz neue Art und Weise organisieren zu können.

Ein Podcast über den Einfluss der USA auf die Welt

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Die EU hat nicht wirklich verstanden, wie die Interessen innerhalb der USA funktionieren. Da gibt es großes Potenzial, Kontakte nicht immer nur über Washington zu suchen.

Politologin Cathryn Clüver Ashbrook
Cathryn Clüver Ashbrook
Cathryn Clüver Ashbrook

Über Cathryn Clüver Ashbrook

Cathryn Clüver Ashbrook ist Senior Advisor für das Programm „Europas Zukunft“ der Bertelsmann Stiftung. Sie ist Expertin für transatlantische Beziehungen und US-Politik. Ihre Berufslaufbahn begann sie 1999 als Korrespondentin für CNN. Es folgten Stationen beim Beratungsunternehmen Roland Berger und an der Harvard Kennedy School, wo sie das Forschungsprogramm zur Zukunft der Außenpolitik gründete. 2021 wurde Clüver Ashbrook an die Spitze der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik berufen.

Cover von "Der amerikanische Wekrtuf" von Cathryn Clüver Ashbrook
Der amerikanische Weckruf von Cathryn Clüver Ashbrook © Brandstätter Verlag

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