Die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine

Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will.

Das Bild zeigt ein Graffiti mit der Aufschrift Ukraine und Trump und Putin, die an einem Tisch sitzen. Im Hintergrund ist eine Karte der Ukraine zu sehen, die durch eine rote Linie getrennt ist. Das Bild illustriert einen Artikel über die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine.
Ein Graffiti fängt Weltpolitik ein. Ohne die USA kann die Ukraine nicht gewinnen. Putin versteht, wie das geopolitische Machtspiel läuft. Als Verbündeter Chinas treibt er auch die Amerikaner vor sich her. Solange Krieg in Europa ist, haben die USA weniger Fokus für Taiwan und den pazifischen Raum. © Getty Images

In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.

Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.

Ein Podcast über die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine

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Russland versucht Europa aus den Verhandlungen rauzuhalten und mit den USA eine Sondervereinbarung über die Ukraine zu treffen.

Politologe Gerhard Mangott über die geopolitische Taktik der Russen bei den Friedensverhandlungen
Illustration von Gerhard Mangott.
Politologe Gerhard Mangott © Andreas Leitner

Über Gerhard Mangott

Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.

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