Die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine
Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will.

In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.
Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.
Ein Podcast über die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine
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Russland versucht Europa aus den Verhandlungen rauzuhalten und mit den USA eine Sondervereinbarung über die Ukraine zu treffen.
Politologe Gerhard Mangott über die geopolitische Taktik der Russen bei den Friedensverhandlungen

Über Gerhard Mangott
Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.
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