Der Pragmaticus bei ServusTV

Den Pragmaticus gibt es auch im Fernsehen: Jeden ersten Sonntag im Monat nehmen ausgewählte Pragmaticus-Experten im Studio von ServusTV Platz und stehen Moderator Roger Köppel Rede und Antwort.

Made in Europe – Kann Europa sich selbst versorgen?

Nicht erst der Überfall Russlands auf die Ukraine, sondern bereits die Lieferengpässe während der Corona-Pandemie haben schmerzlich bewusst gemacht, wie abhängig die europäische Wirtschaft von Rohstoffen, Komponenten und Produkten aus anderen Staaten ist. Betroffen sind auch Schlüsselindustrien wie etwa die Automobilindustrie oder die Energiewirtschaft. Muss sich Europa aus diesen Abhängigkeiten, insbesondere von China, herauslösen und geht das überhaupt? Muss die Globalisierung rückwärts laufen? Roger Köppel diskutierte diese Fragen mit dem Politologen und Volkswirt Ralph Schöllhammer, dem Unternehmer und Schuhproduzenten Heini Staudinger und dem Direktor des Wirtschaftsforschungsinstituts Gabriel Felbermayr.

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Alles wird gut! Warum die Welt besser ist als ihr Ruf

Es geht uns – global gesehen – so gut wie schon lange nicht. Doch Fortschritte in Wirtschaft, Lebensqualität oder der Forschung nehmen wir oft nicht wahr. Unser Coverthema im Juli 2023 beschäftigt sich mit der Frage, warum das so ist. Am 2. Juli 2023 diskutierten dazu: Der Ökonom und Zufriedenheitsforscher Timon Renz von der Uni Freiburg, der für mehr Gelassenheit plädiert; der Hirnforscher Gerald Hüther, der erklärt, weshalb es aus neurobiologischer Sicht keinen Grund gibt, die Dinge allzu schwarz zu sehen; der Psycho-Neuroimmunologe Christian Schubert, der die Verantwortung für den Pessimismus bei den Medien sieht und für eine Veringerung des Medienkonums plädiert sowie die Medienethikerin Marlis Prinzing von der Medienhochschule Köln, die sagt, es sei die Aufgabe der Medien, über Kriege und Krisen zu berichten.

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Krise der Demokratie oder der Politiker?

Die Diskussion zum neuen Heft am 4. Juni 2023 auf ServusTV, Thema Demokratie: Teuerung, Energiekrise und Pandemiefolgen setzen Politik und Bürgern zu. Schnelle Lösungen gibt es nicht. Sind wir übersättigt von demokratischen Prozessen? Ökonom David Stadelmann von der Uni Bayreuth meint, dass die direkte Demokratie dem Frust Abhilfe schafft; Politikwissenschaftler Ralph Janik sieht es als Problem, wenn im Namen der Meinungsfreiheit demokratische Prozesse verhindert werden; Medienwissenschaftler Norbert Bolz findet, die Medien sollten nicht aktivistisch sein und der Ex-Politiker Sepp Schellhorn sieht in den Berufspolitikern, die abgehoben agieren, ein Demokratieproblem.

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Arbeitskräfte gesucht: Warum uns nur gezielter Zuzug hilft

Österreich hat ein großes Arbeitskräfte-Problem – das größte innerhalb der EU. Überall fehlt qualifiziertes Fachpersonal, angefangen von der Metall-Industrie über den Tourismus bis hin zu Pflegekräften. Und das bremst die Wirtschaft: Schaffen wir es nicht, diesen Mangel zu beheben, müssen wir uns von Wohlstand und Komfort verabschieden. Die Ökonomin Monika Köppl-Turyna von EcoAustria, die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger, der Demograf Rainer Münz und der Migrations-Experte Ruud Koopmans diskutierten, warum das Problem nur durch Zuwanderung aus dem Ausland gelöst werden kann – und welche Schritte jetzt notwendig sind.

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Falscher Artenschutz: Sollen wir den Panda wirklich retten?

Wir befinden uns mitten im sechsten großen Artensterben der Geschichte. Seine Verursacher sind: Wir. Gemeinsam mit unseren Nutztieren stellen wir 95 Prozent der Biomasse landlebender Wirbeltiere. Das heißt aber auch: Der Platz für Wildtiere wird immer kleiner. Weltweit machen sich deshalb Tierschützer dafür stark, Tiger, Pandas und Eisbären zu retten. Doch sollen wir unsere Bemühungen wirklich auf jene Tiere verwenden, die besonders schön, imposant oder niedlich sind? Zu der Frage, wie richtiger Artenschutz funktioniert, äußern sich Chris Thomas, Professor für anthropozäne Biodiversität, Verhaltensforscher Kurt Kotrschal, Zootier-Expertin Yvonne Würzer und Evolutionsbiologe Andreas Wanninger.

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Frei, reich, unabhängig: Was wir von der Schweiz lernen können

Ganz Europa wird von hoher Inflation, einem drängenden Fachkräftemangel und düsteren Zukunftsaussichten heimgesucht. Ganz Europa? Nein. Denn die Schweiz kennt diese Probleme nicht: Die Inflation ist niedrig, die Steuerlast klein, und die Bürger sind sehr viel wohlhabender als jene in ihren Nachbarländern. Wie macht das die Schweiz? Sind diese Erfolge die Konsequenz einer radikal anderen Politik? Profitiert die Eidgenossenschaft von den Früchten der direkten Demokratie und der Unabhängigkeit von Brüssel? Oder gehen wir einem Mythos auf den Leim und übersehen dabei die helvetischen Schattenseiten? Ökonom Hanno Lorenz von der Agenda Austria, Politikwissenschaftler Gilbert Casasus von der Uni Freiburg im Üechtland und die Schweizer Historikerin Regula Stämpfli geben Antwort.

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Jugend in der Krise: Wie tickt die Generation Z?

Pandemie, Krieg, Teuerung und Klimawandel – die Welt um uns herum gerät zunehmend aus den Fugen. Nur allzu oft werden vermeintliche Lösungen auf dem Rücken der Jungen gefunden. Das hinterlässt tiefe Spuren in ihrer Psyche. Oft werden sie von Älteren als verzärtelte Schneeflocken abgetan, die ohne Triggerwarnung kaum noch die Realität ertragen. Doch wenn wir in der Welt von morgen noch etwas zu sagen haben wollen, müssen wir beginnen, den Jungen zuzuhören. Jugendkulturforscher Bernhard Heinzlmaier erläutert seine exklusive „Pragmaticus“-Studie zur Generation Z, Generationenforscher Klaus Hurrelmann von der Hertie-Universität Berlin spricht über den politischen Aktivismus der Jungen, und Bevölkerungsökonom Bernhard Binder-Hammer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften kritisiert den bestehenden Generationenvertrag.

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Sprachgebote und Cancel Culture – Diktatur der Korrekten?

Jeder Zweite in Österreich und Deutschland hat den Eindruck, er könne seine Meinung nicht mehr frei sagen. Im Namen der Diversität und des Antirassismus werden Künstler und Medienschaffende boykottiert, Bücher von vermeintlich problematischen Inhalten gesäubert und Denkmäler abgerissen. Kann das wirklich zum Schutz gesellschaftlich marginalisierter Minderheiten beitragen? Star-Autor Michael Köhlmeier bezieht klar Stellung gegen jegliche Art von kultureller Monokultur, Sprachwissenschaftlerin Maria Pober fordert mehr Sensibilität in unserer Sprache und Rechtswissenschaftler Christoph Bezemek zeigt, wie schwierig es ist, die Meinungsfreiheit zu garantieren und gleichzeitig das Strafrecht zu wahren. Philosoph Norbert Bolz kritisiert tiefgreifende Veränderungen, die Cancel Culture und Sprachgebote vor allem bei unseren Medien auslösen.

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Die grüne Energiewende – eine große Gaukelei?

Die Umstellung der Energiewende ist zeitintensiver und schwieriger, als sich manche Politiker und Aktivisten vorstellen. Fast ausschließlich auf Strom zu setzen, ist keine nachhaltige Lösung für eine Energiewende – denn Strom lässt sich nur dann nützen, wenn ihn Solaranlagen und Windräder erzeugen, aber selten dann, wenn die Verbraucher ihn benötigen, etwa am Abend. Wie schauen zukunftsorientierte Lösungen aus? Elektrotechnik-Forscher Georg Brasseur stellt die Versprechen der Politik infrage, Ökologie-Ökonomin Sigrid Stagl hingegen verweist auf die Chancen der Energiewende für die heimische Wirtschaft. Sozialpsychologin Katja Corcoran erklärt, welche Mittel der Regierung zur Verfügung stehen, um die Bevölkerung zur Kooperation zu bewegen. Und Politikwissenschaftler Ralph Schöllhammer setzt trotz aller Vorbehalte in Österreich auf Atomstrom.

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Die doppelte Überbevölkerung – wie lösen?

Im November leben acht Milliarden Menschen auf der Erde – so viele wie noch nie. Vor noch nicht einmal 50 Jahren waren wir bloß halb so viele. Und das wird zum Problem: Denn immer mehr Menschen bedeuten auch Verwerfungen bei der Ernährung und dem Klima. Bevölkerungsforscher Reiner Klingholz spricht von einer doppelten Überbevölkerung und befürchtet den globalen ökologischen Kollaps, Philosoph Jörg Tremmel kritisiert die Rolle der Religionen im globalen Süden, und Migrationsforscherin Judith Kohlenberger erklärt den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdruck und Migration. Sozialwissenschaftlerin Angela Bähr präzisiert: „Vor allem Frauen müssen stärker in den Fokus rücken.“ Nur so kann man das Bevölkerungswachstum vernünftig bremsen und auch die Umwelt davon profitieren lassen.

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Die Zukunft der Schule: Wie lernen wir morgen?

Statt für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu werden, müssen sich Schüler nach wie vor mit Konzepten herumschlagen, die in ihren Grundzügen auf das 18. Jahrhundert zurückgehen. Wie kann man Lehrpläne entrümpeln, um die Kinder auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu rüsten? Und was muss Schule leisten, damit aus Schülern mündige Staatsbürger werden? „Die Schule der Zukunft muss die Schüler in den Mittelpunkt rücken“, fordert der Reformpädagoge Peter Fratton. Christian Klar, Mittelschuldirektor an einer Brennpunktschule, warnt vor unabsehbaren Folgen, wenn Schüler aus sozial schlecht gestellten Milieus weiter benachteiligt werden. Bildungsökonom Ludger Wößmann erklärt den Zusammenhang zwischen guten PISA-Testresultaten und steigendem Wohlstand der Bevölkerung. Und Bildungsforscherin Christa Koenne wünscht sich die Schule als Begenungsort vielfältiger gesellschaftlicher Schichten – nur so können Kinder die Herausforderungen der Zukunft bestehen.

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Gentechnik – Sollten wir der Wissenschaft vertrauen?

Die globale Ernährungssicherheit ist in Gefahr. Der Mensch setzt auf riesige Monokulturen von gerade einmal fünf Pflanzen – und die stehen massiv unter Stress. Der Klimawandel, immer resistentere Schädlinge und die zunehmende genetische Verarmung unserer Nutzpflanzen bedrohen unsere Landwirtschaft. Wenn wir nicht gegensteuern, drohen schlimmstenfalls globale Hungerkrisen – mit ungeahnten Auswirkungen. Forscher setzen ihre Hoffnungen auf die grüne Gentechnik: „Die grüne Gentechnik ist ein Segen für die Landwirtschaft“, sagt etwa der Molekularbiologe Holger Puchta. Christoph Fischer hingegen ist Experte für nachhaltige Landwirtschaft und warnt vor unabsehbaren Risiken. Der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler erklärt, warum er sich dafür einsetzt, dass die EU ihre strengen Richtlinien zum Anbau gentechnisch veränderten Saatguts lockert. Und Agrar-Journalist und Autor Timo Küntzle warnt vor der steigenden Wissenschaftsskepsis im deutschsprachigen Raum, gerade im Bereich der Landwirtschaft.

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Internet Blackout – Wie groß ist die Gefahr?

Das Internet ist zum Zentralhirn unserer Gesellschaft geworden. Immer mehr Komponenten unserer kritischen Infrastruktur werden über das Netz gesteuert. Ohne Internet spucken Bankomaten kein Geld mehr aus, U-Bahnen verweigern den Dienst, und sogar die Strom- und Wasserversorgung fällt aus. Experten warnen: Verglichen mit den Folgen eines Internet-Blackouts ist der Schaden durch die Corona-Krise gering. Ist das übertriebe Panikmache? Die Cyber-Security-Expertin Stephanie Jakoubi weiß, wie abhängig wir uns durch die zunehmende Vernetzung machen. Militärstratege Lukas Bittner ist Referent im Bundesministerium für Landesverteidigung und sagt: Österreich ist gut gerüstet; fällt das Netz aber aus, ist jeder einmal einige Tage auf sich gestellt. Und wie man für den Fall der Fälle am besten vorsorgt und welche Verhaltensregeln dann das eigene Überleben sichern, dazu gibt Blackout- und Krisen-Experte Herbert Saurugg Auskunft.

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Ewiges Leben: Können wir unsterblich sein?

Seit Anbeginn der Zeit hadert der Mensch mit seiner Sterblichkeit – und könnte nun tatsächlich kurz vor einem Durchbruch stehen. Neue Forschungsansätze sollen den Alterungsprozess stoppen oder das Leben zumindest gravierend verlängern. Doch wie realistisch ist das? Die Humanbiologin und Anthropologin Barbara Schweder weiß, warum jedes Leben ein Ablaufdatum braucht. Der Zellforscher Johannes Grillari hingegen rüttelt mit seiner Forschung an den Grundlagen der Naturgesetze und sieht neue Ansätze, um unser Dasein auf Erden zu verlängern. Die Wissenschaftsjournalistin Marta Zaraska hat im Rahmen ihrer Recherchen ein einfaches Rezept gefunden, um das eigene Leben möglichst lange gesund zu verbringen. Und die Philosophin Eva Horvatic sieht in der Verdrängung der eigenen Vergänglichkeit einen der schwerwiegendsten Fehler unserer Gesellschaft.

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Aufrüsten oder Auflösen: Fünf Konzepte für die EU

Weder Drohungen noch Diplomatie haben etwas genützt: Der russische Angriffskrieg in der Ukraine gilt bereits jetzt als Zeitenwende. Denn die Europäische Union muss nun erkennen, dass sie enorme Anstrengungen in der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik leisten muss. Und auch in der Energie-, Klima- und Flüchtlingsthematik braucht es Weichenstellungen aus Brüssel. Doch innerhalb der Mitgliedsstaaten tun sich Bruchlinien auf. Braucht es tiefgreifende Reformen? Die Politologin Ulrike Guérot träumt von den „Vereinigten Staaten von Europa“. Den Weg Großbritanniens empfiehlt der libertäre Volkswirt Hans Hermann Hoppe hingegen auch allen anderen Mitgliedsstaaten. Der ehemalige Erweiterungs-Generaldirektor bei der Europäischen Kommission, Sir Michael Leigh, rät Brüssel, sich auf ihre Wurzeln als Wirtschaftsunion zu besinnen. Und der Politologe Ulrich Menzel verrät, ob das Konzept eines Kern-Europas zukunftsträchtiger ist als der Status quo.

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Technik statt nur Verbote: Wie retten wir das Klima?

Junge Aktivisten blockieren Straßen, warnen vor schmelzenden Polarkappen und finden Unterstützung bei Klimaforschern und Politikern, die als letzten Ausweg aus der Klimamisere radikalen Verzicht und sogar Klima-Lockdowns fordern. Die Debatte zieht tiefe Gräben in der Gesellschaft und spaltet auch die Politik. Wie kann der richtige Umgang mit dem Klimawandel aussehen? Bestsellerautor und Klimaexperte Bjørn Lomborg meint, Panikmache bringt nichts. Wie genau wir mit intelligenten Lösungen auf die Klimaveränderung reagieren können, darüber spricht Startup-Gründer Johannes Tiefenthaler. Neue Technologien seien sinnvoll, meint der Biodiversitätsforscher Franz Essl, aber man dürfe dabei nicht den Naturschutz vergessen.

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Festung Europa: Wie steuern wir die Migration?

Die Bilder von überfüllten Booten auf dem Mittelmeer und den belagerten Zäunen an der europäischen Außengrenze haben sich seit dem Jahr 2015 in das kollektive Gedächtnis gebrannt – und auch jetzt wieder warnen Experten eindringlich vor neuen Flüchtlingswellen. Seit Jahrzehnten bestimmt die Debatte um die Grenzsicherung und Migration nach Europa die Politik, noch aber ist die perfekte Strategie nicht gefunden. Migrationsforscher Rainer Münz sieht im Familiennachzug einen der Hauptwege der Migration. Für den ehemaligen UNHCR-Mitarbeiter Kilian Kleinschmidt sind Flüchtlingsstädte in Krisenregionen statt Mauern das geeignetste Instrument zum Wohl von Flüchtenden und Aufnahmeländern. Über Fehler in der Integrationspolitik und die Gefahren von extremen Parallelgesellschaften berichtet die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ateş.

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Russland – 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion

Vor 30 Jahren ist die Sowjetunion zerfallen. Russland blieb dennoch der größte Staat der Welt. Mit dem Ende des „Eisernen Vorhangs“ und der Ausdehnung des westlichen Verteidigungsbündnisses der NATO Richtung Osten wurden nach 1991 Fakten geschaffen, die Wladimir Putin heute anficht. Der Ausbau und der Einsatz der Militärmacht des Staates von Syrien bis zur Ukraine soll die Einflusssphären Russlands vergrößern. Was das für die Zukunft bedeutet, erläutern Gerhard Mangott, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck, Wolfgang Schüssel, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler und Emil Brix, Direktor der Diplomatischen Akademie Wien. Außerdem spricht Pragmaticus-Redakteurin Karin Pollack mit Sergej Karaganow, Putin-Vertrauter und Kreml-Berater.

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Gutes Klima für Atomstrom?

Die Klimakonferenz in Glasgow hat gezeigt: Viele pathetische Appelle, aber wenig konkrete Maßnahmen. Staaten wie China, die Türkei oder auch Indien sind dem Gipfel überhaupt ferngeblieben. Immer mehr Staaten setzen auf den Ausbau der Kernenergie, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Deutschland hingegen will den nach der Katastrophe von Fukujima beschlossenen Atomausstieg schon 2022 abschließen und praktisch die ganze Energieversorgung „elektrifizieren“. Wie soll das funktionieren? Antworten liefern Helmuth Böck, Professor a. D. am Atominstitut der TU Wien, Ulrike Felt, Professorin für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien, Anna Veronika Wendland, Technik- und Osteuropahistorikerin und Manfred Haferburg, Nuklear-Energetiker. Die Frage, warum wir uns eigentlich vor dem Atomstrom fürchten, beantwortet Borwin Bandelow, Experte für Angststörungen.

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Inflation: Die Gefahren der Teuerung

Seit fast einem Jahrzehnt war Inflation kaum ein Thema. Doch die Corona-Pandemie trieb weltweit Preise für Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen in die Höhe. Milliarden-Sparguthaben bleiben hingegen unverzinst. Andreas Treichl (Präsident der ERSTE Stiftung und Präsident des Europäischen Forums Alpbach), Franz Schellhorn (Leiter der Denkfabrik Agenda Austria), Barbara Kolm (Vizepräsidentin Österreichische Nationalbank) und Gunter Schnabl (Senior Fellow am Flossbach von Storch Research-Institute) im Gespräch mit Roger Köppel.

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Elektromobilität: Irrweg oder Ausweg?

Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch und ab 2035 sollen in der gesamten EU keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden. Dabei bestehen erhebliche Zweifel an der Umweltfreundlichkeit, Technologiereife und Praxistauglichkeit von E-Autos. Trotzdem werden vom Staat und von der Industrie Dutzende Milliarden Euro in diese Technologie investiert. Ist die E-Mobilität die Lösung, um die Klimaziele zu erreichen oder ein Experiment mit hohem Risiko? Antworten geben Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität Österreich, Fritz Vahrenholt, Autor und ehemaliger Politiker, Gracia Brückmann, Mobilitätsforscherin an der ETH Zürich und Fritz Indra, Motorenentwickler und Honorarprofessor der TU Wien.

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